LORE: Filmografien

Filmografien (Cast)

SASKIA ROSENDAHL (Lore)

Geboren 1993. Erste Theaterauftritte mit dem Kinderballett der Oper Halle ab 2001, seit 2008 wirkte sie als Schauspielerin in verschiedenen Inszenierungen des Improvisationstheaters Kaltstart und des Neuen Theater Halle mit. Schauspielausbildung im Performance Art Workshop von Marcel Sparman. 2010 gab Saskia Rosendahl ihr Kinodebüt in FÜR ELISE (Regie: Wolfgang Dinslage), es folgten LORE (2012, Regie: Cate Shortland) und DER GESCHMACK VON APFELKERNEN (2012, Regie: Vivian Naefe).

KAI MALINA (Thomas)

Geboren 1989 in Paderborn. Seit 2007 zahlreiche Rollen in Fernsehproduktionen, u.a. PATCHWORK (2007, Regie: Franziska Buch), MORD MIT AUSSICHT (2007, Regie: Christoph Schnee) und STROMBERG (2009, Regie: Arne Feldhusen). Nach seinem Kinodebüt in MEIN FREUND AUS FARO (2007, Regie: Nana Neul) spielte er seine erste große Kinorolle in Michael Hanekes DAS WEIßE BAND (2009). Für seine Rolle im Kurzfilm ZWEIAKTER wurde Kai Malina auf dem Los Angelas Film Festival Of Hollywood als Bester Schauspieler ausgezeichnet.

URSINA LARDI (Mutti)

Geboren 1970 in Samedan, Schweiz. Ursina Lardi studierte an der Ernst-Busch-Schauspielschule in Berlin, Engagements u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Schauspiel Frankfurt, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und an der Schaubühne am Lehniner Platz. 2006 wurde sie für ihr Theaterwirken mit dem Preis des Eliette-von-Karajan-Kulturfonds ausgezeichnet. Im Kino war sie u.a. zu sehen in DIE KÖNIGIN (2000, Regie: Werner Schroeter), MEIN LANGSAMES LEBEN (2001, Regie: Angela Schanelec), DAS WEIßE BAND (2009, Regie: Michael Haneke), DIE FRAU VON FRÜHER (2012, Regie: Andreas Kleinert) und DER VERDINGBUB (2011, Regie: Markus Imboden).

HANS-JOCHEN WAGNER (Vati)

Geboren 1968. Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Theaterengagements u.a. am Burgtheater Wien, am Deutschen Theater, dem Maxim-Gorki-Theater und dem Düsseldorfer Schauspielhaus. Seine erste Kinohauptrolle spielte er in Stefan Krohmers SIE HABEN KNUT (2003). Zu seinen weitreren Kinoarbeiten zählen u.a. JENA PARADIES (2004, Regie: Marco Mittelstaedt), MONTAG KOMMEN DIE FENSTER (2005, Regie: Ulrich Köhler), ALLE ANDEREN (2009, Regie: Maren Ade), DREI (2010, Regie: Tom Tykwer) und zuletzt ANONYM (2012, Regie: Maria Speth).

NELE TREBS (Liesel)

Geboren 1999 in Berlin als viertes von fünf Geschwistern. Bereits seit 2007 ist Nele Trebs eine gefragte Nachwuchsschauspielerin, u.a. in DIE TÜR (2008, Regie: Anno Saul), MENSCH KOTSCHIE (2008, Regie: Norbert Baumgarten) und KRUPP – EINE DEUTSCHE FAMILIE (2008, Regie: Carlo Rola).

MIKA SEIDEL (Jürgen)

Mika Seidel wurde 2002 geboren und lebt mit seinen Eltern und Geschwistern in Berlin. Im Alter von sechs Jahren spielte er seine große Rolle in der Fernsehproduktion SCHICKSALSJAHRE (Regie: Miguel Alexandre). Es folgten weitere TV-Filme, bis er 2011 in Andreas Dresen HALT AUF FREIER STRECKE auch im Kino zu sehen war.

ANDRÉ FRID (Günter)

Geboren 2002 in Berlin. Nach verschiedenen Werbefilmen war LORE sein Kinodebüt, dem die TV-Produktionen BELLA UND DER FEIGENBAUM (Regie: Michael Kreindl) und DAS VERHÄNGNIS (Regie: Bernd Böhlich) folgten.

EVA-MARIA HAGEN (Omi)

Geboren 1934 in Költschen, Polen. Ausbildung an der Schauspielschule Berlin-Schöneweide und der Fritz-Kirchhof-Akademie. Theaterdebüt 1953 unter der Regie von Bertolt Brecht, Engagement am Maxim-Gorki-Theater bis 1961. 1965 durch die Begegnung mit Wolf Biermann ins Visier der Staatssicherheit geraten, wurde Eva-Maria Hagen 1977 ausgebürgert und übersiedelte nach Hamburg. Die ersten Kinorollen ihrer umfangreichen Filmografie hatte sie in SPUR IN DIE NACHT (1957, Regie: Günter Reisch) und VERGESST MIR MEINE TRAUDEL NICHT (1957, Regie: Kurt Maetzig). Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist Eva-Maria Hagen seit vielen Jahren auch erfolgreich als Sängerin, Autorin und Malerin tätig.


Filografien (Crew)

CATE SHORTLAND (Drehbuch/Regie)

Geboren 1968 in Temora, Australien. Studium an der Sydney University, Abschluss 1991 mit dem Bachelor of Fine Arts; anschließend Regiestudium an der Australian Film Television and Radio School, das Cate Shortland 2000 abschließt. Bereits ihre vier ersten Kurzfilme wurden international ausgezeichnet: STRAP ON OLYMPIA (1995, Gold Plaque – Chicago International Film Festival), PENTUPHOUSE (1999, Dendy Award – Sydney Film Festival), FLOWERGIRL (2000, Dendy Award – Sydney Film Festival und Bester Film in Oberhausen) und JOY (2000, Bester Film, Melbourne International Film Festival).

Cate Shortlands erster Spielfilm SOMERSAULT (2004) feierte seine Premiere in der Sektion Un Certain Regard der Filmfestspiele in Cannes und gewann zahlreiche Filmpreise, u.a. 13 Australian Film Institute Awards (u.a. Beste Regie und Bestes Originaldrehbuch), sechs IF Awards (u.a. Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch), Bester Spielfilm beim Edinburgh Film Festival und dem Special Jury Breakthrough Award beim Miami Film Festival. SOMERSAULT erlebte seinen Kinostart in über 15 Ländern. Es folgten mehrere Fernseharbeiten, u.a. für die Serie THE SECRET LIFE OF US und den von Jan Chapman produzierten Zweiteiler THE SILENCE. THE SLAP, eine Adaption von Christos Tsiolkas gleichnamigen Roman, wurde für den BAFTA Award nominiert und mit dem AWGWIE Award für den besten Mehrteiler ausgezeichnet.

ROBIN MUKHERJEE (Co-Autor)

Zahlreiche Arbeiten als Autor und Regisseur für Film, Fernsehen, Radio und Theater. Sein erster Spielfilm DANCE OF THE WIND (Regie: Rajan Khosa) feierte 1997 seine Premiere beim Filmfestival in Venedig und gewann zahlreiche Preise, u.a. den Publikumspreis des London Film Festival sowie Preise in Rotterdam, Nantes und Chicago. Robin Mukherjee hat an erfolgreichen britischen Fernsehserien wie THE BILL, CASUALTY, GRUSHKO und PLASTIC MAN mitgearbeitet. Sein kürzlich realisierter Dreiteiler COMBAT KIDS (Regie: Paul Wilmshurst) wurde 2011 für den BAFTA Award als Best Children‘s Drama nominiert.

ADAM ARKAPAW (Kamera)

Nach etlichen preisgekrönten Kurzfilmen (u.a. THE CITY EATS ITS WEEK, 2005 – Best Student Cinematography des Palm Springs Shortfest; END OF TOWN, 2006 – Beste Kamera beim Jackson Hole Film Festival; JERRYCAN, 2008 – Jurypreis Festival de Cannes) gab Adam Arkapaw sein Langfilmdebüt mit David Michods ANIMAL KINGDOM, für den Arkapaw zum Kamerapreis des Australian Film Institute nominiert wurde. Seine folgende Arbeit SNOWTOWN (Regie: Justin Kurzel), die eine Besondere Erwähnung in der Semaine de la Critique des Filmfestivals in Cannes erhielt, wurde für die Kamerapreise des australischen Film Critics Circle und des Australian Film Institute nominiert. Im Anschluss an LORE begann Arkapaw mit den Dreharbeiten für die Serie TOP OF THE LAKE unter der Regie von Jane Campion und Garth Davis.

VERONIKA JENET (Schnitt)

Veronika Jenet begann ihre Karriere als international renommierte Cutterin mit Filmen von Jane Campion: Nach den Kurzfilmen PASSIONLESS MOMENT (1983) und SWEETIE (1989) folgten die Montage von Campions Spielfilmen EIN ENGEL AN MEINER TAFEL (1990), DAS PIANO (1993), PORTRAIT OF A LADY (1996) und HOLY SMOKE (1999). Weitere Arbeiten von Veronika Jenet sind u.a. PAPERBACK HERO (1999, Regie: Antony J. Bowman), THE BLACK BALLOON (2008, Regie: Elisa Wood), BEAUTIFUL KATE (2009, Regie: Rachel Ward) und SNOWTOWN (Regie: Justin Kurzel). Zu ihren zahlreichen Auszählungen zählen die Nominierungen zum Oscar und BAFTA Award sowie der AFI Award für DAS PIANO, die Inside-Film Awards für THE WAITING CITY (2009, Regie: Claire McCarty) und LONG WALK HOME (2002, Regie: Phillip Noyce) sowie der Australian Film Institute und Inside-Film Award für SNOWTOWN. Veronika Jenet ist eine der ersten Preisträgerinnen des Australian Screen Editors Award, den sie 2007 für BASTARD BOYS (Regie: Raymond Quint) erhielt.


SILKE FISCHER (Ausstattung)

Ausbildung an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Zu Silke Fischers Arbeiten als Szenenbildnerin zählen u.a. Ulrich Köhlers BUNGALOW (2002) und MONTAG KOMMEN DIE FENSTER (2006), Stefan Krohmers SOMMER 04 (2006), MITTE 30 (2007), DUTSCHKE (2009) und DIE FREMDE FAMILIE (2011) sowie Maren Ades ALLE ANDEREN (2009), für den sie mit dem Femina-Filmpreis auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin ausgezeichnet wurde. Für TABU (2012, Regie: Miguel Gomes), ausgezeichnet mit dem Alfred-Bauer-Preis der Berlinale, war sie als Art Director tätig.

 

MAX RICHTER (Filmmusik)

Max Richter studierte Komposition und Klavier an der Universität von Edinburgh, der Royal Academy of Music und bei Luciano Berio in Florenz. Nach dem Abschluss seines Studiums gründete Max Richter das Ensemble Piano Circus, mit dem er Auftragsarbeiten und Werke von Brian Eno, Philip Glass und Steve Reich aufführte. In den späten Neunzigern arbeitete er zusammen mit Elektronik-Künstlern, insbesondere mit ‚Future Sound of London’. Seit 2002 hat Richter verschiedene Solo-Alben veröffentlicht, daneben komponierte er für Bühne, Ballet, Kunstinstallationen und Film. Zu seinen Filmkompositionen zählen u.a. HOFFNUNG (2007, Regie: Stanislaw Mucha), PERFECT SENSE (2011, Regie: David Mackenzie), IMPARDONNABLES (2011, Regie: André Techiné) und zuletzt LA RELIGIEUSE (2013, R: Guillaume Nicloux). Für die Filmmusik von Ari Folmans WALTZ WITH BASHIR (2008) wurde Max Richter mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet, für HENRY MAY LONG (2008, Regie: Randy Sharp) gewann er u.a. Preise auf dem Long Island Festival und dem Park City Film Music Festival. Sein Score für Feo Aladags DIE FREMDE (2010) wurde mit dem Preis der Deutschen Filmkritik ausgezeichnet.

SAM PETTY (Tongestaltung)

Sam Petty studierte Schnitt und Ton an der Australian Film Television and Radio School und ist seit vielen Jahren einer der renommiertesten Sound Designer und Tonkünstler Australiens. Zu seiner umfangreichen Filmografie zählt THE BOYS (1998) und LITTLE FISH von Rowan Woods, DER INNERE WEG (2005, Regie: Tony Krawitz), Robert Connollys THE BANK (2001), THREE DOLLARS (2005) und BALIBO (2009), SCHANDE (2008, Regie: Steve Jacobs), SLEEPING BEAUTY (2011, Regie: Julia Leigh) und THE HUNTER (2011, Regie: Daniel Nettheim). Sam Petty wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit den IF Awards für SQUARE (2008, Regie: Nash Edgerton) und BALIBO, dem Australian Film Institute Award für ANIMAL KINGDOM (2010, Regie: David Michod) und dem Australian Film und Inside-Film Award für LITTLE FISH. Für die Tongestaltung von Cate Shortlands SOMERSAULT wurde Sam Petty zum IF Award nominiert und erhielt den Australian Filminstitute Award sowie den Preis der Australian Screen Sound Guild.

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