LORE: pressestimmen

Pressestimmen

„Spannend und fesselnd bis zum Schluss … Die Beziehung zwischen Lore und Thomas, das Misstrauen, die Feindseligkeit, das Aufeinander-Angewiesensein, wird von Cate Shortland und ihren beiden jungen Schauspielern wunderbar erzählt. Vor allem Saskia Rosendahl hinterlässt einen tiefen Eindruck. (...) Das Szenenbild von Silke Fischer ist perfekt, die Bilder des preisgekrönten Kameramanns Adam Arkapaw bringen die Härte ebenso wie die satten, nassen Farben der Landschaften und Wälder zum Ausdruck.“ SCREEN DAILY

„Einer der Höhepunkte des Filmfestivals Locarno … Erinnerungsfilme, gerade solche aus Deutschland, sind wahrlich keine Seltenheit. »Lore« aber brilliert durch die konsequente Erzählperspektive aus der Sicht der Kinder. In ihrer ersten großen Rolle agiert die 18jährige Saskia Rosendahl kontrolliert und mit präzisem Gefühl: die Rohheit, die ihrer Figur Lore auch innewohnt, ist mehr Andeutung denn manifester Ausbruch.“ SWISS-INFO

„Die Leistung der Hauptdarstellerin Saskia Rosendahl ist umwerfend. Mit großer Reife und Sicherheit gestaltet sie ihre komplexe Rolle und macht eine Figur spannend, die man eigentlich nicht mögen kann. (...) Der Star hinter der Kamera ist der Australier Adam Arkapaw, dessen lyrische Kompositionen und subtile, vom Warmen ins Kühle changierende Farbsetzung perfekt mit Lores verstörtem Zustand korrespondieren.“ VARIETY

„LORE will keine einfachen Lösungen offerieren. Er ist eine geschichtliche Beschwörung der besonderen Art, eine Erinnerung, die schmerzt … realisiert mit einem kompromisslosen Gestaltungswillen, mit einer Passion für suggestive Metaphern – und mit einer beeindruckenden Saskia Rosendahl als Lore (vielleicht die Entdeckung dieses Filmherbstes!).“ FBW, Prädikat BESONDERS WERTVOLL

„Die Geschichte eines Kindes, das nicht nur schlagartig erwachsen werden muss, sondern gleichzeitig das Glaubenssystem verliert, das seine Welt zusammengehalten hat. Den inneren, persönlichen Kampf, die Auto-Entnazifierung, das wurde im Publikumskino noch kaum je so direkt in Angriff genommen. Das macht den Film im übrigen zu einem überaus aktuellen Drama, schließlich sind fast alle von uns Teil eines Systems, das unmenschliche Züge zumindest mitbedingt. Keiner von uns kann sicher sein, dass sein Wertesystem nicht auch dem eigenen Schutz zu dienen hat. Und wenn man Lores Dilemma mit dem schmerzvollen Ausstieg aus einer Sekte vergleicht, kommt einem der Film noch einmal einen Schritt näher.“ SENNHAUSER.BLOG

„Ein in seinem unbequemen Thema lyrischer, tief bewegender Film, wunderbar fotografiert … Das eindringliche Drama ist die verdiente Belohnung für alle, die seit Cate Shortlands erstem Film Somersault acht Jahre auf ihren neuen Film gewartet haben.“
THE HOLLYWOOD REPORTER

„Mit der äußeren Reise lässt Cate Shortland geschickt eine innere Wandlung Lores korrespondieren, denn auf den Verlust von Eltern und materiellem Besitz folgt langsam das Zerbröckeln des Weltbilds … Ein atmosphärisch starker Film mit großartigen Darstellern, aus denen Saskia Rosendahl in der Titelrolle herausragt.“ KULTUR-ONLINE

HomeKontakt + Impressum • Pressebetreuung: www.hoehnepresse.de • Verleih: www.piffl-medien.de • Lore. Ein Film von Cate Shortland. Foto Plakatmotiv: Thomas M. Jauk
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